Mittwoch, 29. Januar 2014

MMM Nr. 2/21014

Heute trage ich voller Stolz meinen neuen Mantel: den Robson-Coat von Sewaholic. Als das Schnittmuster rauskam, wusste ich "den muss ich nähen". Die schönste Version des Mantels habe ich hier gesehen, aber dieser und dieser kommen gleich dahinter.

Weil ich etwas mutiger in der Stoffwahl sein wollte als sonst, habe ich mir einen schwarz-weißen Hahnentritt-Köper ausgesucht. Ich habe den Stoff schon eine ganze Weile, ich habe mich aber nicht getraut, ihn anzuschneiden, ich wollte daß der Mantel richtig gut wird. Und richtig gut ist er geworden (finde ich jedenfalls):


Ich bin stolz auf mich, dass ich durchgehalten habe, denn ich habe den Mantel praktisch fast 3 Mal genäht. Warum? Nun, da ich die Schnittmuster von Sewaholic noch nicht kannte, habe ich aus einem alten Bettbezug einen Probemantel in Größe 14 genäht. Das schien zu passen, und ich habe den Mantelstoff in Größe 14 zugeschnitten. Als ich dann Rückenteil, Seitenteile und Vorderteile zusammengenäht hatte, schien er mir doch recht groß zu sein und ich habe alle Teile auf Größe 12 verkleinert. Außerdem habe ich den Mantel zwecks Verwendung im Winter mit Steppfutter gefüttert - der Schnitt sieht kein Futter vor, die Nähte werden mit Schrägband versäubert. Also musste ich den Mantel aus Futter noch einmal nähen. Hierzu habe ich das Vorderteil schmaler gemacht, der Rest ist Beleg.

Und letztlich habe ich am eigentlichen Mantel VIELE Nähte 2 x genäht. Ich wollte den Mantel schließlich richtig gut haben. Zunächst bin ich nicht auf die Idee gekommen, den Sitz der Taschen auszumessen, da ich den Mantel weder verlängert noch gekürzt habe. Also habe ich munter die Taschen eingenäht UND die Nähte von außen abgesteppt um dann festzustellen, dass ich schon Gorilla-Arme haben müsste, um die Hände in die Taschen zu stecken. Also alles wieder aufgemacht und die Taschen ca. 10 cm höher angebracht. Dann habe ich mich beim Bügeln des Mantels gewundert, warum der Kragen oben eine Naht in der Mitte hat. Tja, der UNTERKRAGEN hat eine rückwärtige Naht. Also alles wieder aufgetrennt. Auch bei den Knöpfen habe ich das eine oder andere Mal die Position geändert. Gott sei Dank hat bei den Knopflöchern alles gestimmt. Und schließlich habe ich das Futter unten mit der Hand anstaffiert, um alles wieder aufzutrennen, weil das Futter gezogen hat. Jetzt habe ich das Futter unten offen gelassen, wie es bei meinem Kaufmantel auch der Fall ist.

Aber die ganze Arbeit hat sich gelohnt. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Mantel. Ich kann das Schnittmuster nur empfehlen. Die Beschreibung ist gut, die Bilder aussagekräftig. Es wird ganz sicher eine Sommerversion geben.

Ob die anderen Damen ihre Kleidungsstücke auch voller Stolz tragen, seht ihr hier.

Kommentare:

  1. Auf diesen gelungenen Mantel bist du zu Recht stolz!! Bravo! Ich mag auch die Stoffwahl gerne!

    Grüße von Ellen

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  2. Ein wunderschöner Mantel!
    LG von Katharina

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  3. Die Mühe hat sich wirklich gelohnt; das ist ein tolles Stück, bei dem auch die Wahl des Stoffes ein Glücksgriff ist.
    LG
    Siebensachen

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  4. Wunderbar! Das war viel Arbeit, hat sich aber wirklich absolut gelohnt.
    Liebe Grüße
    Tina

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  5. Der Mantel ist sehr schön. Ich hab genau den gleichen Stoff noch bei mir liegen. Bisher fehlte mir die Idee, was ich draus mache - aber wenn ich deinen so sehe, dann komm ich auf Ideen.
    Liebe Grüße
    Dani

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  6. Ein schöner Mantel und mich lacht dieses Hahnentritt-Muster jedes Mal von neuem an, ich war aber noch nicht so mutig, mir solchen Stoff zu kaufen.

    LG Morven

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  7. Gratuliere! Ein toller Mantel und ich bin voller Bewunderung für Deine Ausdauer. LG kuestensocke

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  8. Vielen Dank für die vielen Komplimente!

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