Dienstag, 14. November 2017

HJKA Teil 3 - Das habe ich schon geschafft

Ich bin nicht annähernd so weit, wie ich sein könnte. Zwischendurch habe ich Wolle geschenkt bekommen, die musste ich einfach anschlagen. Darüber habe ich meine Jacke etwas vernachlässigt.

Ich musste mich auch deswegen zwingen, wieder weiterzumachen, weil ich doch viel überlegen und rechnen muss. Ein wenig gegrübelt habe ich über der Abnahme für die Taille. Letztendlich habe ich sie mit verkürzten Reihen gemacht, was ich bei dem Ajour-Muster gar nicht so einfach fand.



Wie ihr sehen könnt, ist der erste Ärmel fertig sowie das Rücken- und Vorderteil bis Ende Halsausschnitt fertig. Nun wird das zweite Vorderteil gestrickt und die Maschen des Rückenteils wieder aufgenommen, um die zweite Schulter zu stricken. Der Halsausschnitt sieht mir ein wenig eng aus, das erledigt sich hoffentlich nach dem Spannen.


Insgesamt ist es recht spannend, sich ein eigenes Strickmuster auszudenken. Man muss sich aber konzentrieren, nebenher geht es nicht. Ob ich die Jacke in zwei Wochen fertig habe, wage ich zu bezweifeln, aber ich bemühe mich. Monika hat ja sogar schon die zweite Jacke angefangen, Wahnsinn!

Nun gehe ich mal bei den Anderen stöbern.


Sonntag, 15. Oktober 2017

HJKA Teil 2 - Vorstellung von Wolle und Anleitung

Das letzte Mal hatte ich geschrieben, dass ich diese Jacke stricken möchte. Montag drauf wollte ich die Anleitung kaufen, nur um festzustellen, dass es sie nur als Buch gibt. Aber erstens wollte ich nicht so lang warten, bis das Buch aus den USA da ist und zweitens hatte ich kein Interesse an den anderen Anleitungen. Was also tun?

Nun, da ich mir diese Jacke nun mal in den Kopf gesetzt habe, schreibe ich mir eben selbst eine Anleitung (oder versuche es zumindest).

Also habe ich erst einmal ein paar Tage damit verbracht eine passendes Ajour-Muster zu finden, dann habe ich eine Maschenprobe gestrickt:



Im Gegensatz zum Williwaw-Cardigan werde ich das Oberteil nicht von der Rückenmitte aus stricken (so sieht es zumindest aus), sondern an einem Ärmel anfangen und zum anderen Ärmel rüberstricken. Gestern habe ich erst mal herausfinden müssen, wie man einen I-Cord-Anschlag macht. Die eine Methode macht den I-Cord und die aufzunehmenden Maschen in einem, das gefiel mir aber nicht, also habe ich diese Methode angewandt, bei der man erst einen I-Cord strickt und daraus dann die Maschen aufnimmt.

Heute bin ich dann schon ganz schön weit gekommen, bald kommt der knifflige Teil mit viel Rechnen, wenn der eine Ärmel fertig ist. Wünscht mir Glück!


Monika ist ja schon ganz schön weit, mal sehen, was die Anderen so treiben.

Sonntag, 8. Oktober 2017

Herbstjacken Knit-Along - Ideen, Ideen

Lange, lange habe ich hier nichts mehr geschrieben. Für mich selbst genäht habe ich in den vergangenen Wochen nur wenig, aufgrund vieler Auftragsarbeiten sowie Aufbau unseres Stofflädchens hatte ich in der Freizeit dazu kaum Lust.

Stattdessen habe ich intensiv zeichnen geübt. Gezeichnet habe ich schon immer, aber bin nie dran geblieben, so dass ich mich nie verbessert habe. Nun zeichne ich aber jeden Tag, wie man hier sehen kann. Ob man Verbesserungen schon sehen kann, kann ich nicht beurteilen, aber ich merke, dass mir das Zeichnen viel leichter fällt und schneller von der Hand geht. Es macht mir jedenfalls großen Spaß!

Auch gestrickt habe ich sehr wenig, da ich Probleme mit meiner Schulter hatte. Wenn man pro Tag nur einige wenige Reihen stricken kann und nicht vorwärts kommt, macht es einfach keinen Spaß. Nun geht es aber wieder, da kam mir Monikas Herbstjacken Knit-Along gerade recht.

Ich möchte gern den Williwaw Cardigan von Rosemary Hill stricken. Die einzige Wolle im Vorrat, die von der Menge und der Dicke ungefähr in Frage kommt ist diese von Lana Grossa:


Die Maschenprobe stimmt nicht ganz, das muss ich dann umrechnen.

Welche Ideen die anderen Teilnehmerinnen haben, könnt ihr hier sehen.

Dienstag, 20. Juni 2017

Handnähen...

,.. ist gar nicht mal so schlecht. Es hat so was Meditatives. Und lässt sich gut transportieren.




Das lange Wochende habe ich in der Eifel verbracht. An zwei Tagen war nicht so besonders gutes Wetter. Die habe ich genutzt an meinem Hexagon-Quilt weiterzusticheln. Ich bin gut vorangekommen:


Jetzt muss ich neue Papierschablonen ausdrucken, damit es weitergehen kann.

Dienstag, 13. Juni 2017

Neue Technik

Meine Nähmaschine ist in Reparatur, daher habe ich mich mal aufs Handnähen verlegt, und zwar auf die englische Papiermethode. Damit kann man auch Formen nähen, die mit der Nähmaschine eher schwierig sind.




Geht erstaunlich schnell und lässt sich vortrefflich auf der Terrasse machen. Außerdem kann ich das Projekt dann zum langen Wochenende mitnehmen. Also muss ich schnell noch einen Vorrat an Hexagons schneiden.

Samstag, 10. Juni 2017

Endlich...

... bin ich mit dem Strickergebnis der Drops-Wolle zufrieden! Und da ich mit Nadelstärke 4 stricke komme ich auch recht schnell voran. Gestern abend habe ich beim Vorderteil die Maschen des Armausschnitts abgekettet.



Zum Strickmodell: Ich stricke eine längere Jacke mit Schalkragen in großem Perlmuster ohne Verschluss. Die Maße habe ich von einer Kaufjacke abgenommen.

Ich bin guten Mutes, heute das Vorderteil fertigzubekommen.

Sonntag, 4. Juni 2017

x-ter Versuch...

... aus der erika-farbenen Wolle etwas zu stricken.

Wie ihr gemerkt habe, habe ich zum Finale des Frühlingsjäckchen keinen Pieps von mir gegeben. Ich bin der Jacke einfach nicht vorwärts gekommen, vielleicht auch, weil sie mir nicht richtig gefallen hat.

Mit dieser Wolle - Alpaka/Seide von Drops - habe ich sicher schon 5 oder 6 Projekte angeschlagen und nichts hat mir gefallen. Dabei mag ich die Wolle eigentlich, sowohl die Farbe als auch das Tastgefühl. Aber irgendwie ist sie labberig.

Also habe ich mein Frühlingsjäckchen wieder aufgeribbelt und eine neue Maschenprobe gestrickt. Und ich glaube, für ein Lace-Muster könnte die Wolle etwas sein:


Ich fange mal an zu stricken, um zu sehen, ob die Wolle hierfür auch bei einem größeren Stück taugt.