Dienstag, 7. Februar 2017

Meine Socken-Challenge - 1. Paar

Wie letzte Woche geschrieben wird das erste Sockenpaar ganz einfach glatt rechts gestrickt.



Die erste Ferse habe ich inzwischen bewältigt - ich habe mich für die JoJo- oder Bumerangferse entschieden, die ich nach dieser Anleitung gestrickt habe.


Die eine Seite (oben) ist mir gut gelungen, bei der anderen haben sich Löcher eingeschlichen, obwohl ich auf beiden Seiten dasselbe gemacht habe (unten). Vermutlich habe ich den Faden nicht stramm genug gezogen.


So nun noch schnell den zweiten Socken stricken.

Dienstag, 31. Januar 2017

Meine eigene Socken-Challenge für 2017

Ich stricke ja gern und viel - hauptsächlich aber Jacken und Pullover, ab und zu mal einen Schal.

Socken gehören aber bisher nicht zu meinem Repertoire. Ich habe in meinem Leben 2 einzelne Socken gestrickt:

-einen, um zu lernen wie es geht, als dieser fertig war, hatte ich keine Lust mehr
- einen dieses Jahr zu Weihnachten für meinen Sohn, der Wollsocken wollte. Er gefällt mir aber gar nicht, die Ferse ist komisch, daher gibt es bisher auch keinen zweiten.

Eigentlich dachte ich auch, es ist Quatsch, eigene Socken zu stricken, dauert viel zu lang und man kann ja welche kaufen. ABER: ich bin geläutert, denn selbstgestrickte Socken sind so schön WARM!

Ich besitze nämlich ein paar selbstgestrickte Socken. Diese habe ich von einer lieben Kundin bekommen, wir haben getauscht: Sie hat mir ein paar Socken gestrickt, dafür habe ich ihr einen Weihnachts-Tischläufer genäht. Ich liebe die Socken sehr, damit habe ich keine kalten Füße.

Daher habe ich beschlossen, mir in diesem Jahr ein paar warme Socken zu stricken. Wolle habe ich da, keine Socken zu stricken, hält mich nicht davon ab, Sockenwolle zu kaufen, das ist schon leicht pathologisch.



Diese Wolle habe ich hier, das reicht für 6 Paar Socken, das wären jeweils 2 Monate für ein paar Socken, das wäre zu schaffen, wenn ich nicht nur Socken stricken will. Ich fange an mit ganz einfachen Socken glatt rechts und steigere mich dann muster- und stricktechnisch. Damit ich das auch durchziehe, zeige ich euch hier auf dem Blog, wie es vorangeht.

Ich geh dann mal anschlagen...

Fortsetzung folgt...

Sonntag, 15. Januar 2017

Baby-Quilt für Mexiko

Meine Schwiegermutter hat 5 Geschwister, diese haben jeweils 2 Kinder. Die wiederum - bis auf einen - haben ihrerseits ein oder zwei Kinder. Unsere Tochter ist die zweitälteste. Vor 17 Jahren habe ich begonnen, jedem dieser Großcousinen und -cousins zur Geburt einen Quilt zu schenken.

Nun ist in Mexiko ein kleiner Großcousin geboren worden, und ich habe mal wieder einen Quilt gemacht. Es hat mir großen Spaß gemacht, ich hatte schon eine Weile keinen mehr genäht.


Es sollt ein Quilt mit Tieren werden.


Klassische Bauernhoftiere schienen mir aber für ein mexikanisches Baby nicht ganz passend.


Also wurden es Dschungeltiere - ja, in Mexiko gibt es auch Affen, ich habe es gegoogelt. Aber Giraffen natürlich nicht. Das muss man nicht so eng sehen.

Ich wollte jede Fläche anders quilten, hier sieht man es ganz gut:


Und so sieht er aus:


Ich hoffe, das mexikanische Baby wird ihn mögen.

Mittwoch, 11. Januar 2017

MMM - Lieblingsstück des Jahres 2016

2016 habe ich deutlich weniger für mich genäht als die Vorjahre, was daran liegt, dass ich seit März mit zwei Freundinnen ein eigenes Atelier habe und wir gut mit Auftragsarbeiten beschäftigt waren. Das ist zwar fein, ist aber schlecht für meine Garderobe. Da ich die meisten Kleider ganzjährig - mit oder ohne Strickjacke - trage, bin ich manche etwas leid, andere haben ihre besten Tage hinter sich, so dass ich 2017 wieder mehr für mich nähen möchte.

Mein Lieblingsstück des Jahres 2016 ist daher ein Kleid, das ich nicht so oft anziehe, da es etwas schicker ist.




Es ist aus schwarz/dunkelblauem Jacquard und war etwas kurz geraten. Eine schwarze Häkelspitze hat da geholfen, diese habe ich dann auch an die Ärmel angefügt.

Es ist hervorragend für Feste aller Art geeignet, ohne dass ich mich overdressed fühle.

Hier könnt ihr die Lieblingstücke der Anderen sehen.

Donnerstag, 22. Dezember 2016

WKSA - Finale

Wie in jedem Jahr bin ich auf den allerletzten Drücker fertiggeworden, am Ende war es ganz schön stressig. Aber ich bin zufrieden. Ein paar Kleinigkeiten könnte man noch verbessern, das mache ich dann bei einem zweiten Kleid nach diesem Schnitt.


Das Kleid sitzt schon ziemlich eng, an Heiligabend gibt's dann das entsprechende Unterkleid darunter. Bequem ist es durch den Elasthan-Anteil aber trotzdem. Schön warm auch.

Ich habe das Oberteil nicht gedoppelt, das wäre mir zu dick gewesen, sondern changierendes Futter genommen. Das Kräuseln des Futters hat meine Geduld etwas auf die Probe gestellt, es wollte mir ständig davonflutschen. Den Rock habe ich nicht gefüttert, da ich eh immer ein Unterkleid darunter anziehen werde.

Nun schau ich mir schnell die Festtags-Kleider der Anderen an. Ich bin sehr gespannt.

Montag, 19. Dezember 2016

WKSA Teil 4



Gestern auf dem Weihnachtsmarkt fiel mir ein, dass ich noch gar kein Foto für diesen Post gemacht habe. Da war es dann aber schon dunkel. Deshalb erst heute.

Zur Erinnerung: Ich nähe den Schnitt Butterick 5951 aus brombeerfarbenem Viskose-Gabardine. Ein Probeteil habe ich mir gespart.

Letztes Mal hatte ich ja noch gestrunzt, dass die Größenangaben in den Maßtabellen nichts mit der Realität zu tun haben. Das Oberteil des Kleides schien mich darin ja auch zu bestätigen. Also habe ich unbesorgt mit der gleichen Nahtzugabe den Rock zusammengenäht.... und sah aus wie eine Presswurst! Der Rock ist richtig eng! Gott sei Dank ist der Stoff recht elastisch.

Trotzdem war das Kleid so nicht tragbar, also habe ich an allen Teilungsnähten die Nahtzugabe auf ein Minimum reduziert und jetzt geht es. Übermäßiges Kekseessen unterm Tannenbaum sollte ich aber lassen, dass könnte die Silhouette ruinieren. Mein Mann wird sich freuen, er schimpft immer über meine weiten Kleider.

Das Ärmel-Einnähen ging dann fix und problemlos, so dass ich jetzt nur noch das Oberteil füttern muss und die Säume nähen muss.

Hier auf dem Bügel sieht das Kleid nach nix aus und muss dringend ordentlich gebügelt werden. An meiner Person sieht es aber schon recht schick aus.

Neidisch schaue ich auf diejenigen, die bereits fertig sind!

Mittwoch, 14. Dezember 2016

MMM Nr. 9/2016

Die heutige "Vorturnerin" beim MMM, Wiebke von Kreuzberger Nähte, hat die These aufgestellt, dass die Gruppe der Nähnerdinnen in zwei Lager aufgeteilte werden können: Jersey und Webware. Ich kann diese These untermauern, denn ich gehöre eindeutig zum Lager "Webware". Zwar nähe ich ab und zu Jersey-Kleidung, diese gehört für mich aber fast immer in die Kategorie "was ziehe ich heute an - gemütlich soll es sein - ich gehe ja nirgendwo hin". Jersey ist für mich also eine Stufe über der Jogginghose.

Dabei bin ich eigentlich nie sonderlich schick und elegant gekleidet, aber in Kleidung aus Webware fühle ich mich angezogener, selbstbewusster, sozusagen erwachsener.

Der Stoff vom heutigen Kleid passt eigentlich so überhaupt nicht in mein Beuteschema: große, bunte Blumen haben mich nie gereizt, die Herbstfarben im Stoff passen eigentlich auch nicht zu mir. Außerdem ist der Stoff wirklich arg dünn. Um diesen Stoff bin ich aber trotzdem immer wieder herumgeschlichen, irgendwas hat mich doch angesprochen. Irgendwann war er dann so stark runtergesetzt, dass ich ihn einfach mal gekauft habe.

Neben den Herbstfarben finden sich im Stoff aber auch mehrere Farben, die ich gerne trage: dunkles türkis, brombeer und senf. So hatte ich diesen Stoff auch als Kombipartner zu dieser Jacke des Herbst-Knitalongs auserkoren.

Heute trage ich das daraus entstandene Kleid aber mit einer langen, schön warmen Jacke aus dem Garn "Lima" von Drops, die ich mir voriges Jahr selbst ausgedacht habe.

Genäht habe ich es nach dem Schnitt "Sureau" von Deer&Doe. Diesmal habe ich die Taille ca. 2 cm höher gesetzt, so sitzt es besser. Oben rum, über der Brust ist irgendwie zu viel Stoff, das hatte ich bei den anderen Kleider nicht. Daher krabbelt auch der Beleg ab und zu hoch, obwohl ich den Halsausschnitt abgesteppt habe. Trotzdem mag ich das Kleid gerne und habe es sicher ein mal pro Woche mit verschiedenen Strickjacken und Strumpfhosen an.


Ich habe das Kleid durchgehend mit Wirkfutter gefüttert, so hat es etwas mehr Stand, ist etwas wärmer und vor allem nicht komplett durchsichtig.


Hier geht's zu den anderen Teilnehmerinnen.