Mittwoch, 18. März 2015

MMM Nr. 7/2015 - oder der Kampf mit dem Kleid

Das Kleid, das ich heute trage, lag ca. 9 Monate in meiner UFO-Kiste, schaute mich immer wieder traurig an und schließlich, als wir im Februar von der Grippewelle erwischt worden waren, und ich keinen Kopf für neue Projekte hatte, habe ich es mir wieder vorgenommen. Es ist Version A des Simplicity-Schnitts 7679, ohne Taillenband.


Von Anfang an waren die Probleme vorprogrammiert, und ich war selber schuld. Erinnert ihr euch noch an diese Hose? Wie immer bei amerikanischen Schnitten hatte ich eine 12 zugeschnitten, und die Hose war viel zu groß. Die Größe 10 saß besser, zumal der Stoff einen Stretchanteil besaß.

Da bin ich übermütig geworden und habe auch für das Kleid eine 10 zugeschnitten (auch dieser Stoff hatte einen gewissen Stretchanteil). Ergebnis: das Kleid war doch recht spack! Also landete das Kleid in der UFO-Kiste.

Nach 9 Monaten und 1 1/2 Kilo leichter habe ich es mir im Februar also noch einmal vorgenommen. Die Nahtzugaben habe ich auf ein Minimum reduziert, die Falten hinten habe ich in Abnäher umgewandelt. Lange gekämpft habe ich auch mit den Falten vorn bis sie auf die Prinzess-Nähte am Oberteil passten und das Kleid trotzdem nicht zu eng war. Ich glaube, ich habe sie 5 x aufgetrennt.

Gefüttert habe ich das Oberteil und die Ärmel mit einem Streublümchen-Stoff aus Baumwolle.

Ich bin froh, dass ich nicht aufgegeben habe, mir gefällt der Schnitt und auch das Kleid, auch wenn es ein paar Zugfalten aufweist.

Hier könnt ihr nun eine Menge anderer schöner Kleidungsstücke bewundern.

Montag, 16. März 2015

FJKA - Zweiter Zwischenstand

Fast fertig!

Wie ich es mir beim letzten Mal schon gedacht hatte, fand ich die Ärmel im Perlmuster extrem langweilig. Deshalb habe ich mich extra beeilt und unermüdlich daran gestrickt. Ich wusste genau, wenn ich die Jacke beiseite gelegt hätte, hätte ich erst recht die Lust verloren.


Daher muss ich nun nur noch die Knöpfe annähen und innen ein paar Fäden vernähen. Aber dafür habe ich nun ja reichlich Zeit.

Neben der Jacke seht ihr auch den Stoff für den ich die Wolle ursprünglich gekauft hatte, ein Jeans, der mit grünem Faden durchwirkt ist. Vielleicht schaffe ich es ja, bis zum Finale ein Kleid daraus zu nähen.

Hier könnt ihr sehen, dass viele auch schon recht weit sind, manche sogar fertig.

Mittwoch, 11. März 2015

MMM Nr. 6/2015

An diesem sehr schönen, aber doch recht kühlen Märztag, trage ich eine Jacke nach eigenem  Muster, die ich im letzten Sommer gestrickt habe, aber noch nicht hier gezeigt habe. Auch getragen habe ich sie noch nicht so oft, da sie nicht sooo warm ist. Gestrickt habe ich sie aus Lana Grossa Gracia, aus der ich auch meine rote Miette gestrickt hatte.

Ich mag das Garn, es ist ein Baumwoll-Viskose-Gemisch, das nicht so labbrig ist wie reines Baumwollgarn. Durch den Glanzfaden entsteht ein interessantes Muster.


Im großen Ganzen ist die Jacke so geworden, wie ich sie haben wollte, nur bei den Ärmeln habe ich mich irgendwie verrechnet, die sollten ursprünglich länger sein. Aber da ich 3/4 Ärmel grundsätzlich mag, ist das o.k.

An diesem Foto sieht man, warum ich Tellerröcke nicht so vorteilhaft finde, denn soooo breite Hüften habe ich nun auch wieder nicht. Aber egal, heute geht es ja um die Jacke.

Wusstet ihr, warum es nach Frühling riecht? Am Sonntag habe ich gelernt, dass das an Microorganismen liegt, die durch die Sonne und Wärme beginnen zu arbeiten.

Ob es bei den Anderen auch frühlingshaft ist, seht ihr hier.


Montag, 23. Februar 2015

FJKA - Erster Zwischenstand

Gestern hatte ich den Ehrgeiz, euch eine Jacke ohne Ärmel zu präsentieren. Dieses Ziel habe ich gestern nicht erreicht und dann über Erdkunde-Hausaufgaben, Vokabelnlernen und Bügeln vergessen, die halbfertige Jacke bei Tageslicht zu fotografieren.

Also habe ich gestern bei dem Film "Silver Linings" (von dem ich übrigens ein wenig enttäuscht war) fleißig weitergestrickt und heute die Schulternähte geschlossen.



Die Jacke passt nicht nur der Püppi, sondern auch mir. Was will man mehr?


Das Muster kommt sehr schön zur Geltung, insgesamt bin ich sehr zufrieden. Ich habe die Jacke etwas kürzer gemacht, denn ich will sie ja zu einem Kleid anziehen.

Nun sind die Ärmel dran. Lange Ärmel mit Perlmuster - das schreckt mich ein wenig ab, das ist wirklich sehr langweilig. Aber da noch mal ein Muster einzubauen, gefällt mir, glaube ich auch nicht. Also muss ich da wohl durch.

Nun gehe ich hier stöbern, ich habe schon Blicke auf tolle Fortschritte erhascht.

Mittwoch, 18. Februar 2015

MMM Nr. 5/2015

Heute bin ich zu Schwiegermutters Geburtstag eingeladen, da erschien mir das Weihnachtskleid aus 2014 angemessen.

Ich habe es seit Weihnachten nicht mehr getragen, denn ich muss da noch mal ran: die Ärmel gefallen mir überhaupt nicht. Ich dachte, Ärmelaufschläge mit Paspel wären schick, tatsächlich wirken sie aber bieder und bilden unter der Strickjacke unschöne Knubbel. Ohne Jacke ist es mir aber einfach zu kalt.


Wenn man die knubbeligen Unterarme ignoriert, mag ich das Kleid gern. Beim Gehen raschelt es ein wenig, da fühle ich mich gleich elegant. Also werde ich mich auch um eine andere Ärmelabschlusslösung kümmern. Habt ihr eine Idee für mich?

Frau Kirsche zeigt uns heute aus dem warmen North Caroline ihr Kleid, wir anderen müssen noch mit Winter vorlieb nehmen.

Mittwoch, 11. Februar 2015

MMM Nr. 4/2015

Bei fiesem, usseligen Nieselregen gibt es heute nur ein Innenfoto mit der zweiten Version des Chardon-Rocks.

Ursprünglich hatte ich diesen Stoff für ein Kleid gekauft, dann war er mir dafür aber zu unruhig. Es ist ein Polyester-Gemisch, das nicht knittert, somit sicher für Urlaube geeignet. Ich habe ihn schon viel getragen, er funktioniert im Alltag, aber mit schickerem Oberteil z.B. auch auf Geburtstagesfesten.


Ob die anderen Teilnehmerinnen sich in die Kälte gewagt haben, um ihre Fotos zu machen, seht ihr hier.

Sonntag, 8. Februar 2015

FJKA Teil 2 - Wahl des Musters und des Materials

Ich hatte ja mehrere Modelle ins Auge gefasst und am schönsten fand ich eigentlich "Morning Echo" in dem helltürkisen Garn - wie auch viele der Kommentatorinnen.

Trotzdem habe ich mich dafür entschieden, aus der gelb-grünen Wolle das Modell "Victoria" zu stricken. Dieses Garn ist für ein Baumwollgarn sehr labbrig, mehrere Strickanläufe damit sind gescheitert. Perlmuster ist ja immer ein bißchen "stabiler" und fester, also dachte ich, dafür müsste das Garn doch gut geeignet sein.

Außerdem hatte ich die Wolle seinerzeit zu einem Jeansstoff gekauft, der mit grünen Fäden gewebt ist und einen leicht grünen Schimmer hat. Dieser sollte ein Kleid werden, dies werde ich dann im Zuge dieses Knitalongs auch nähen - so jedenfalls der Plan.

Die Maschenprobe stimmte auf Anhieb, so dass ich nichts umrechnen muss. Das Lace-Muster ist nicht allzu kompliziert, das klappt auch beim Fernsehgucken.

Im Augenblick lebe ich in einem Lazarett - den Sohn und den Ehemann hat eine böse Grippe mit hohem Fieber, Husten und Halsweh erwischt - und meine Tage bestehen hauptsächlich aus Teekochen, Fiebermessen, Trost spenden und Hühnersuppe kochen. Die Zeit dazwischen habe ich dann oft mit Stricken verbracht, deshalb kann sich mein Frühlingsjäckchen schon sehen lassen.

Ob die anderen sich schon für ein Modell entschieden haben oder wie Frau Sachenmacherin umdisponieren mussten, seht ihr hier.